Kriminalität wird in Wiesbaden nur deshalb groß geschrieben, weil es ein Substantiv ist. Ansonsten ist die Kur- und Landeshauptstadt verglichen mit anderen Großstädten eher sicher. Eher langweilig, würden manche auch sagen. (Nur am Rande: wer die Stadt mal besuchen will und vor Kalorie-Übergriffen nicht zurückzuckt, sollte das Café Maldaner besuchen!)

Trotzdem gibt es auch Leichen in Wiesbaden. Sonst hätte der hessische Radio-Tatort ja auch keine Geschäftsgrundlage. Die erste Folge entspinnt sich nach dem Todesfall einer Prostituierten, die am Rande einer High-Society-Gala ihr Ende findet. Das Bundeskriminalamt, obwohl auch in Wiesbaden, hält sich ziemlich zurück bei den Ermittlungen. Stattdessen gehen die Tatort-Ermittler ans Werk: Photograph Camillo (Peter Fitz) und sein Sohn Raymond (Peter Jordan), Hauptkommissar bei der Mordkommission.

„Krim-Krieg in Wiesbaden“ läuft u.a. heute abend um 22 Uhr bei hr2 Kultur und am Dienstag um 20 Uhr bei Radio Eins. Außerdem ab Dienstag „on demand“ zum Nachhören im Internet.

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