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Nur vier Länder der Welt haben die Unabhängigkeit Abchasiens anerkannt: Russland, Nicaragua, Süd-Ossetien und Gagausien. Kommt Ihnen komisch vor? Na sehen Sie. De facto wurschtelt Abchasien, ein Landstrich zwischen Schwarzmeerküste und Kaukasus, allerdings schon seit dem Zusammenbruch der UdSSR mehr oder weniger für sich alleine herum. Ein „stabilisiertes De-Facto-Regime“ nennen das die Völkerrechtler – offiziell gehört das Gebiet allerdings zu Georgien, mit dem es sich 1992-1994 sowie 2001 blutige Kämpfe lieferte.

Wie aber lebt es sich auf diesem armen und unanerkannten, aber landschaftlich traumhaften Stückchen Erde? Wo es Schmiergeld und Krankenhauskloaken, aber auch bunte Klöster und sonnige Strände gibt? Margarete Wohlan ist hingefahren und präsentiert ihren Reisebericht „Leben im Ausnahmezustand – Eindrücke aus Abchasien“ heute um 18 Uhr im Deutschlandradio Kultur.

Photo (c) Dims, Quelle. Eine sehenswerte Photoreportage aus Abchasien (Timo Vogt) findet sich bei i-traxx.net.

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