Es gibt Radiomacher, die meinen, alles in einsdreißig erklären zu können. Und alles, was nicht in einsdreißig erklärt werden kann, braucht ja nicht thematisiert zu werden. Anders die Redaktion des Tags vom Hessischen Rundfunk – sie nimmt sich eine Stunde lang Zeit, um ein Thema gründlich zu durchleuchten. Das tut sie mit allen Formen, die das Radio hat: über Interviews, Beiträge, Glossen, aber auch mit literarischer Kunst, wenn zum Beispiel der Sprachenstreit in Brüssel mit einem Esperanto-Gedicht illustriert wird. Auch klassische Literatur hat ihren Platz in diesem eigenwilligen Format.

Die Titel reichen von „Klöße, Klaus und Klüngel – unser unterschätzter Nachbar Tschechien“ bis zu „Melancholie mit Märklin“. Der Tag läuft von 18 bis 19 Uhr auf hr 2.

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